Die Definition des persönlichen Stils ist wie die Erforschung einer Landkarte, ein Pfad der Seele. Ich sehe eine Verwandtschaft oder ähnliche Position im sogenannten Feld des „Hyperrealismus“.
Laut Wikipedia: Der Hyperrealismus ist eine Weiterentwicklung des Realismus. Sein Ideal ist nicht unbedingt eine exakte lebenstreue Nachbildung, wie sie typisch für den Realismus ist, sondern eine fotorealistische Übersteigerung der Wirklichkeit, eine „überschärfte Realität“. Während der Fotorealismus durch die brillante, realistische Darstellung vor allem schön sein will, stellt der Hyperrealismus in der Darstellung kühl und profan „überspitzte“ Wirklichkeit die Frage nach dem Wesen der Dinge in einen fast schon existentialistischen Kontext.
In der Anschauung der Natur – deren Geist, (geschaffen aus der Polarität von Plus und Minus), erfüllt sich mein Sinn in der Malerei. Weil auf dieser Ebene (der Polarität)fühle ich mich als ein Teil davon.
Das Bild ist somit auch ein wesentlicher Teil von mir. Malerei ist ja auch eine Selbstreflexion, eine Selbstfindung.
Urformen oder Symbole
Was das Sujet anbelangt, sind es die elementaren Formen, die schon lange vor uns waren, und uns noch lange überdauern werden. Platon nannte sie Archetypen. Der Hund, die Pusteblume, Der Falter, das Blatt, sind alles universelle Urformen oder Symbole.
Am Anfang war das Wort
und der Mensch ist der Hüter des Wortes, der Hüter des Geistes. Laut F.W.J.Schelling trifft sich der kreative Geist des Menschen mit der Natur und erkennt sich selbst darin.
„Die Natur schlägt im Menschen die Augen auf und bemerkt, dass sie da ist“.
Copyright © 2026 All rights reserved Markus Damini

